TEFAL ActiFry Smart XL – Das Gerät

Einige werden es sicherlich schon über Instagram oder Facebook gesehen haben: Ich bin eine von 50 LECKER-Scouts, die die weltweit erste Fritteuse mit Bluetooth-Schnittstelle testen dürfen.

Mensch, als ich die Nachricht in meinem Postfach gefunden habe, dass ICH ausgesucht worden bin und in den nächsten Tagen die TEFAL ActiFry Smart XL zugeschickt bekomme, habe ich jeden Tag sehnsüchtig auf den Postboten gewartet!

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Nach einer Woche kam die Maschine dann endlich an. Zu der Zeit hatten wir eigentlich nicht wirklich Lebensmittel im Haus, die sich eigneten um die Maschine zu testen. Nach einigem Suchen haben wir dann trotzdem auch ohne Supermarktaufenthalt zwei Hände voll TK-Pommes in unserem Gefrierfach gefunden und mit denen unseren ersten Test durchgeführt.

2 cl Öl kommen in den Topf – und beliebig viele Pommes. Nach 28 Minuten waren sie fertig. Das Ergebnis war toll! Ich habe zu Hause noch nie so gute Pommes gegessen!!! Der Geschmack und die Konsistenz ist bei Pommes aus dem Backofen nie auch nur annähernd so gut wie in einer Fritteuse.

Was ist denn jetzt das besondere an dieser Fritteuse?

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Die ActiFry ist eine von TEFAL entwickelte Heißluft-Fritteuse, die mit nur 3% Fett vim Vergleich zu herkömmlichen Fritteusen auskommt, denn die ActiFry, die inzwischen in der Blogger-Szene im Internet liebevoll UFO genannt wird, kommt nur mit 2 cl Fett aus.

Die ActiFry hat eine Leistung von 1550 Watt und ein Fassungsvermögen von 1,5 kg. Dies ist ausreichend für bis zu 6 Personen.

Manche werden jetzt sicherlich feststellen, dass das jetzt nicht die Sensationsneuheit ist und diese Technik schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist. Das Plus an dieser neuen Fritteuse ist allerdings: Bluetooth. Die Maschine kann man jetzt also mit seinem Smartphone oder Tablet über eine App fernsteuern. Zum einen hat man die Möglichkeit nur einen Timer einzustellen und die Zeit übers Handy zu verfolgen oder man bereitet das ganze Rezept mit Schritt-für-Schritt Anleitungen und vorgetimten Timern mit der App zu. In beiden Fällen macht die App sowie die Maschine Geräusche wenn die Zeit des Timers abgelaufen ist.

 

Auf die App und ihre Besonderheiten komme ich in einem weiteren Blogpost noch einmal zu sprechen. Heute wollen wir uns mit der ActiFry selbst auseinander setzen und die Interessantesten Fragen klären.

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Die ActiFry besteht aus, sagen wir mal einem Gesamtkomplex: unserem Ufo. Wenn man die Kuppel aufmacht, kann man einen Topf mit längerem Henkel (den man einklappen kann wenn man ihn gerade nicht braucht) herausnehmen. In diesem Topf ist noch einmal ein Dreharm der den Inhalt der ActiFry bei Verwendung der Maschine in Bewegung hält. Zum Lieferumfang zählt noch ein Silikonpinsel und ein Messlöffel (2 cl) für das Öl und in vielen Rezepten in der App wird der Löffel auch als Gewürzmaß verwendet. Zudem gibt es noch eine kleine ¨Bedienungsanleitung¨.

Die ¨Bedienungsanleitung¨ ist in meinen Augen aber nicht wirklich hilfreich. Alles, was man aus diesem Bilderrätsel erraten kann, kann ich auch intuitiv herausfinden. Fragen, die ich hätte, werden so aber nicht beantwortet. Schade, dass immer mehr Firmen an interessanten und ausführlichen Anleitungen sparen. Das wäre tatsächlich eine Anleitung gewesen, in der mich auch mal die technischen Details interessiert hätten. Text gab es in der Bedienungsanleitung quasi gar nicht zu zu lesen.

 

Was mir beim 2. Benutzen der Maschine aufgefallen ist: Die App zeigt auch die Gradzahl in der Maschine an. Bei dieser Heißluftfritteuse muss ich im Gegensatz zum Backofen – wenn ich Pommes im Backofen mache – das Gerät nicht vorheizen. Es ist nach sehr kurzer Zeit schon bei 147 Grad, wobei diese Temperatur nicht manuell einstellbar ist. Ist die schnelle Aufwärmzeit sogar ein weiterer Pluspunkt im Gegensatz zu Backofenpommes?

Ein Nachteil ist nach dem 2. Genutzen aber auch aufgefallen: der oben beschriebene Dreharm ist wirklich schlecht sauber zu machen. Auch wenn ich die Pommes aus dem Topf heraus in eine Schüssel kippen möchte, bleiben immer ca. 5 Pommes irgendwo am Dreharm stecken, welche man meist nur mit den Händen heraus bekommt.

Noch etwas negatives: Man kann die ActiFry nicht abschalten. Das heißt, entweder ist die Maschine immer an, oder man muss den Stecker ziehen… uns ist es jetzt schon öfter passiert, dass die Maschine an gewesen ist, weil der Stecker noch in der Steckdose war aber der Deckel oben war und wir nicht gesehen haben, dass die Maschine noch an ist.

Mein Freund hat noch angemerkt, dass das Display sehr empfindlich ist. Ich finde zudem, dass die Kuppel empfindlich ist. Man kann diese sogar leicht nach rechts und links biegen. Sollte man nicht machen, aber ich musste ja auch mal die Stabilität testen ;). Zum Reinigen lässt sich die Kuppel übrigens auch vom Rest der Maschine abtrennen und lässt sich so separat reinigen – ein Pluspunkt.

Die Pfanne innen ist aus Teflon und nach ca. 20 maliger Benutzung sind noch keine Kratzer zu sehen.

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Noch eine kleine Bemerkung mit einer neutralen Pro/Contra Bewertung: Die ActiFry scheint deutlich lauter als eine normale Fritteuse zu sein, jedoch riecht es in der Wohnung nicht nach Fett und man hat kein überschüssiges Fett bei dem man nicht weiß, wo man damit bleiben soll.

Die unverbindliche Preisempfehlung von TEFAL liegt für die ActiFry Smart XL, der ersten Heißluftfritteuse mit Bluetooth, bei 259,99 Euro.

 

 

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