TEFAL ActiFry Smart XL – Unsere ausprobierten Rezepte

Wir hatten die ActiFry über einen Monat im Test und in der Zeit haben wir viele verschiedene Rezepte und Sachen ausprobiert. Manche Rezepte haben wir auch mehrfach getestet und haben immer wieder verschiedene Ergebnisse dabei heraus bekommen.

Hier ist ein kleiner Überblick:

Wie im 1. Testbericht schon kurz angesprochen haben wir als aller erstes ein paar Tiefkühl Pommes in unserem kleinen UFO gemacht. Das Ergebnis war vielversprechend und wir waren wirklich positiv überrascht. Die angegebene Garzeit in der App hat genau gepasst und nach 28 Minuten hatten wir aromatische und total knusprige Pommes.

Als zweites habe ich mal experimenteller Weise meine Frikadellen darin “gebraten”. Normalerweise landen Frikadellen bei mir immer im Backofen und werden dadurch super fluffig und leicht und konstant braun. Dieses Mal habe ich in meinem Frikadellen Rezept einfach ein bisschen weniger Wasser verwendet, da die Frikadellen im Ofen immer noch viel Wasser verlieren. Dann habe ich sie mit in der Actifry per Heißluft garen lassen. Der Dreharm der ActiFry hat die Frikadellen leicht deformiert, aber beim Zubereiten in der ActiFry waren sie dieses mal fluffig von innen und knusprig von außen.

Wenn man also kein Problem mit etwas deformierten Frikadellen hat, kann in der ActiFry also auch Frikadellen zubereiten.

Im Anschluss an die Frikadellen haben wir normale Kartoffeln geschält, in Pommes-Form geschnitten und, diese in die Maschine gegeben. Das war dann übrigens auch das erste Mal, dass wir selbstgemachte Pommes gemacht haben. Und was soll ich sagen?  Wir waren beide begeistert! So aromatische Pommes haben wir noch nie gegessen. Die Pommes sahen farblich richtig gut aus und hatten eine schöne Konsistenz.  Außen total knackig und innen weich. Genau so, wie man es aus der Pommesbude gewohnt ist.

Im Laufe unseres Testmonats haben wir natürlich noch häufiger Pommes gemacht.

Ich hatte die ActiFry zum Beispiel mit auf der Arbeit und wir haben eine Pommes-Pause gemacht. Wenn man den Behälter wirklich bis zur Grenze voll macht habe ich das Gefühl, dass die Pommes nicht so knusprig werden, als wenn man nur für 2 oder 3 Personen Kartoffeln in die Maschine gibt. Dafür, dass die Maschine eigentlich für 6 Portionen ausgelegt ist, finde ich das wirklich schade! Ein anderes Mal habe ich die Kartoffeln mit meinem Mando-Chef von Tupperware in Streifen geschnitten. Diese Streifen waren aber wohl zu dünn… Die Pommes hatten noch keine schöne Bräune erreicht aber hätten für die Innenkonsistenz schon längst heraus gekonnt. Das ist uns auch einmal mit TK-Pommes passiert. Ich habe dem Timer der App vertraut und habe einfach den von der App vorgegebenen Timer ablaufen lassen aber die Pommes hätten schon locker 5 bis 10 Minuten eher heraus gekonnt. So waren die Pommes sehr knackig und von innen fast hohl… Da muss man wirklich ab und zu auch mal kontrollieren, ob die Pommes nicht schon eher fertig sind bzw. seine eigene perfekte Zeit herausfinden.

 

An einem Sonntagmorgen gab es dann Rührei mit Tomaten und Spinat zum Frühstück.

Auch das Rührei wurde in der ActiFry gemacht. Durch den Rührarm muss man das Ei gar nicht mehr selbst wenden und hatte überhaupt keine Arbeit damit. Wir haben zuerst das Ei ein wenig stocken lassen und haben dann den frischen Spinat und halbierte Cherry-Tomaten hinzugegeben. Das Rührei hat gefühlt ein bisschen anders geschmeckt, als man es in einer normalen Pfanne auf dem Herd gewohnt ist, es war irgendwie lockerer.

 

Auch ein Dessert haben wir schon in der ActiFry zubereitet. Wir haben an einem Abend mal Zimt-Bratäpfel getestet. Die Äpfel wurden schön gegart und hatten eine bissfeste Konsistenz. Von Zimtpulver in der ActiFry kann ich jedoch nur abraten!

Es war super lecker, aber das saubermachen im Anschlusswar echt schwierig. In jeder Ecke hatte sich das Zimtpulver abgesetzt. So habe ich noch einige Ecken in den Tiefen der Maschine noch ein bisschen besser kennen gelernt und herausgefunden, in wie viele Einzelteile man das Gerät tatsächlich zerlegen kann.

 

Ein Versuch von mir war auch TK-Kroketten mit Chicken Wings gemeinsam im Rührbehälter der ActiFry zu garen. Das Ergebnis könnt ihr euch hier angucken:

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Chicken Wings. Die Kroketten haben sich komplett aufgelöst und bestanden zum Schluss nur noch aus Krümeln…

Um auch die dazugehörige App mit ihren Rezepten weiter zu testen, haben wir ein Chili-Con-Carne gemacht. Hiervon bin ich persönlich am aller meisten enttäuscht. Zum Einen stand in der Zutatenliste, dass wir 1 kg Tomatenpüree benötigen. Dies haben wir erst gelesen, als wir schon im Supermarkt standen. Mein Freund und ich waren beide etwas ratlos was das sein soll, weshalb wir gegoogelt haben und darauf gestoßen sind, dass es das gleiche wie Tomatenmark sei. Unglaubwürdig packten wir 1kg Tomatenmark in den Einkaufswagen, nur um zu Hause dann in der Schritt für Schritt Anleitung festzustellen, dass wir aus gestückelten Tomaten und Tomatenmark unser eigenes Püree herstellen sollten. In der Zutatenliste stand aber nichts davon, dass wir auch gestückelte Tomsten hätten kaufen sollen! Wir haben das Rezept trotzdem getestet – mit Tomatenmark und ohne gestückelte Tomaten… Wie man sicherlich schon Ahnen kann, war das Ergebnis nicht so toll. Das ganze schmeckte zu sehr nach Tomaten und nach eigentlich nichts anderem…

 

Mein momentaner Favorit in der ActiFry, wenn es gerade mal nicht Pommes sein sollen: Kartoffelspalten mit Zwiebeln, Möhren und Paprika. Einfach einen Löffel Öl in den Topf, mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen und junge Kartoffeln halbieren, große Kartoffeln vierteln und zusammen mit Zwiebeln die in Ringe und Möhren und Paprika die in Streifen geschnitten worden sind in der ActiFry einige Zeit garen.

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Ein anderer Test waren Kohlrabi-Pommes. Diese sind uns leider auch nicht geglückt. Die Kohlrabi waren sowas von schlaff…. Das war wirklich nichts…

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Zu guter Letzt haben wir einmal Kartoffeln in dünne Scheiben à la Bratkartoffeln in den Behälter getan und garen lassen. Diese Form von Kartoffeln war wieder richtig gut und schmeckten lustigerweise total anders als die Stäbchen-Kartoffelform.

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Fazit: Schon nach kurzer Zeit ließ sich schon sagen, dass das kleine Ufo seine Hauptaufgabe schon im „frittieren“ hat. Wenn einem mal nach einer kleinen Spielerei ist, kann man sicherlich auch eine Pizza, Rührei oder Wiener Schnitzel darin machen. Am Besten schmecken jedoch die Pommes und alles andere, was man auch sonst in einer Fritteuse zubereitet.

 

 

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